Expertenworkshop im Mai 2017

Am 05. Mai 2017 fand wieder ein von aku veranstalteter Expertenworkshop statt. Dieses Mal zum Thema "Quo vadis Altenpflege". Vor dem Hintergrund der derzeitigen Veränderungen in der Altenpflege wurden verschiedene praktische Beispiele vorgestellt und diskutiert. Eingeladen waren hierzu Vertreter von Einrichtungsträgern aus der Altenhilfe und von Verbänden, Leiter ambulanter und stationärer Einrichtungen, Personen aus Kommunen sowie Vertreter der AOK und des baden-württembergischen Ministeriums für Soziales und Integration. Nach einleitenden Statements von Frau Dr. phil. Satrapa-Schill vom KDA und von Herrn Schmolz vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales und Integration wurden verschiedene Beispiele aus der Praxis vorgestellt zu den Themen Weiterentwicklung der Pflegeinfrastruktur im ländlichen Raum, strategische Ausrichtung ambulanter Dienste, Gestaltung des Übergangs vom Krankenhaus in die Häuslichkeit sowie Aufhebung der Sektoren stationär/ambulant. Den Beiträgen folgte eine rege Diskussion der Teilnehmer. Ein Diskussionspunkt war unter anderem das Leistungsrecht. Die Einführung eines persönlichen Budgets für Betroffene im Bereich der Pflege wurde mehrheitlich als notwendige Zukunftsperspektive betrachtet.

Start des Modellprojekts "Ambulantisierte Übergangspflege"

Im September 2016 wurde das Modellprojekt "Ambulantisierte Übergangspflege" gestartet. Im Rahmen des Projekts soll eine Wohngruppe zur befristeten Versorgung von erkrankten Menschen im dritten und vierten Lebensalter nach Krankenhausaufenthalt aufgebaut werden. Ziel ist es, diesen Personenkreis durch die Übergangspflege zur stabilisieren und auf ein Leben zu Hause vorzubereiten. Das Modellprojekt wird vom Sozialministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Innovationsprogramms 2016 gefördert und von aku extern begleitet.

Eröffnung der BeneVit-Modelleinrichtung in Wyhl am Kaiserstuhl

Am 01. Juni 2016 wurde in Wyhl am Kaiserstuhl die neue Modelleinrichtung Haus Rheinaue in Betrieb genommen. Das Konzept knüpft am Konzept der stationären BeneVit-Hausgemeinschaft an und ermöglicht den Betroffenen mehr Selbstbestimmung durch Wahlmöglichkeiten bei der Leistungserbringung. Die stationäre Vollversorgung wird auf Grundleistungen wie Wohnen, Hauswirtschaft, Betreuung und in begrenztem Umfang grundpflegerische Versorgung reduziert und durch individuell wählbare Einzelleistungen, die ambulant erbracht werden, ergänzt. Diese Wahlleistungen können alternativ von ambulanten Pflegediensten oder von den Angehörigen selbst erbracht werden. Angehörige, die Leistungen verbindlich übernehmen, können Kosten reduzieren und/oder Pflegegeld von der Pflegekasse erhalten. Das Modellprojekt stellt somit eine Verknüpfung von ambulant und stationär dar und verbindet die positiven Aspekte beider Leistungsbereiche. Die neue Konzeption der Modelleinrichtung wurde von BeneVit in Zusammenarbeit mit aku und unter Mitwirkung des Projektbeirats entwickelt und wird vom gkv-Spitzenverband im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen § 45f SGB XI gefördert.

Fotos der Eröffnungsfeier

Artikel Gemeindetag Baden-Württemberg

Modellprojekt "Zu Gast bei Nachbarn" im Landkreis Tuttlingen"

Im Rahmen des Modellprojekts "Zu Gast bei Nachbarn" werden seit Frühsommer 2016 für pflegebedürftige Menschen in den ländlich strukturierten Gebieten des Landkreises Unterstützungsangebote in Gastfamilien aufgebaut. Vorgesehen sind eine Gruppenbetreuung und/oder eine Einzelbetreuung in Gastfamilien. Mit den Unterstützungsangeboten in Gastfamilien soll den hilfe- und pflegebedürftigen Menschen im ländlichen Raum, die wegen räumlicher Distanz häufig keine Tagespflegeangebote in Anspruch nehmen können, der Zugang zu einem tagesstrukturierenden Angebot und für die Angehörigen ein Entlastungsangebot ermöglicht werden.


 

Neues Konzept zur Angehörigenbefragung ab diesem Jahr

aku hat als Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten zur Kunden- und Mitarbeiterbefragung ein Instrument zur Befragung von Angehörigen entwickelt. Der Fragebogen umfasst neben der Bewertung der wesentlichen Leistungsbereiche einer stationären Einrichtung unter anderem auch das Thema "Kooperation der Einrichtung mit Angehörigen". Interessierte Einrichtungen können sich auf unserer Homepage unter der Rubrik "Leistungen" genauer informieren.

Archiv

Expertenworkshop im November 2015

Am 03. November fand ein von aku veranstalteter Expertenworkshop zum Thema "Ambulantisierung der Angebote für behinderte und pflegebedürftige Menschen – Konsequenzen für das Management, die Organisation und die Finanzierung" statt. Hierzu waren Vertreter von Einrichtungsträgern aus der Alten- und Eingliederungshilfe und von Verbänden, Kommunen und des baden-württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales von Annerose Knäpple, Geschäftsführerin von aku, eingeladen. Ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Pracht der Hochschule Esslingen mit dem Thema "Organisations- und Leitungsanforderungen im Kontext zu kleinräumigen Wohnformen" wurde ergänzt durch Praxisbeiträge von Trägern von Wohn- und Hausgemeinschaften im Bereich der Altenhilfe und Eingliederungshilfe. Angeregt durch die Vorträge wurde unter anderem über Konsequenzen für die Organisation sowie für die Finanzierung diskutiert.

Modellvorhaben zur Ambulantisierung von Hausgemeinschaften gefördert vom GKV-Spitzenverband nach § 45f SGB XI zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen

Mit der BeneVit Holding als Projektträger startete im Januar ein Modellvorhaben zur Ambulantisierung von Hausgemeinschaften. Im Rahmen des Modellvorhabens soll das bestehende Hausgemeinschaftskonzept von BeneVit und damit die stationäre Pflege konzeptionell durch einen veränderten Hilfemix und Möglichkeiten der Leistungserbringung durch Angehörige und andere Dienste weiter entwickelt werden. Den Betroffenen soll mehr Selbstbestimmung und damit ein niedrigschwelliger Zugang zu einem Leben mit Aktivierung und Teilhabe in der Hausgemeinschaft ermöglicht werden. Hierzu hat aku ein Grobkonzept erarbeitet, das im Rahmen des Modellvorhabens weiterentwickelt und an einem Standort in Baden-Württemberg von BeneVit umgesetzt werden soll. Bei dem Modellvorhaben handelt es sich um ein Modellvorhaben nach § 45f SGB XI zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen. Es wird durch einen Projektbeirat begleitet, in dem unter anderem das Sozialministerium Baden-Württemberg und die Landesverbände der Pflegekassen vertreten sind. Im September erschien in der Zeitschrift Altenheim ein Artikel zu diesem Modellvorhaben, in dem dessen Eckpunkte beschrieben sind.    

Neue und weiterentwickelte Befragungskonzepte

Anknüpfend an die bewährte mündliche Kundenbefragung in stationären Einrichtungen wurde nun eine schriftliche verkürzte Kundenbefragung entwickelt. Zudem wurde von aku eine schriftliche Angehörigenbefragung für stationäre Einrichtungen entwickelt.  

Expertenworkshop im Oktober 2014

Am 21. Oktober fand ein von aku veranstalteter Expertenworkshop zum Thema "Konzeptionelle Ansätze zur Weiterentwicklung der Alten- und Behindertenhilfe" statt. Hierzu waren Vertreter von Verbänden, Kommunen und Einrichtungsträgern sowie ein Vertreter des baden-württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales der Einladung von Annerose Knäpple, Geschäftsführerin von aku, in die Rindenmühle nach Villingen-Schwenningen gefolgt. Angeregt durch Vorträge von Herrn Prof. Dr. Klie, Herrn Jürgen Stach vom Schwarzwald-Baar-Kreis, Herrn Wasmuth vom REGIO Pflegedienst Freiburg, Herrn Pfister von BeneVit und Frau Annerose Knäpple wurden neuere konzeptionelle Entwicklungen im Alten- und Behindertenbereich sowie ihre Auswirkungen auf die Praxis diskutiert. Hierbei wurde deutlich, dass die Berücksichtigung der Individualität der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen und ihre Teilhabe am Alltag bei aktuellen konzeptionellen Entwicklungen von wesentlicher Bedeutung sind. Auch machten die Vorträge deutlich, dass in Teilbereichen eine Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig erscheint.  

Die Umsetzung der neuen Pflege-Transparenzvereinbarung in der stationären Pflege (PTVS)

In der Zeitschrift "Altenpflege" ist seit April 2014 unter der Rubrik Qualitätsmanagement eine Serie erschienen zum Thema "Umsetzung der PTVS". aku hat im Rahmen dieser Reihe vier Artikel veröffentlicht zu den Themen "Verpflegung" , "Soziale Betreuung" , "Raumgestaltung, Essatmosphäre und Sauberkeit" und "Eingewöhnung, Kontaktpflege, Beschwerdemanagement und Sterbebegleitung".    

Beratungsangebot Personalplanung in der stationären Altenpflege (PiP)

In Kooperation mit dem Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e. V. (VKAD) hat aku in der Diözese Regensburg im März 2014 eine Neuauflage des Beratungsangebots Personalplanung in der stationären Pflege (PiP) gestartet. Über die Laufzeit von eineinhalb Jahren werden acht stationäre Pflegeeinrichtungen im Rahmen einer individuellen Organisationsentwicklung begleitet. Die Einrichtungen befinden sich derzeit bereits in der Umsetzungsphase. Das Projekt endet voraussichtlich Mitte 2015. Für interessierte Pflegeeinrichtungen besteht weiterhin die Möglichkeit, an einer weiteren Runde des Projekts teilzunehmen. Ausführliche Informationen zum Projektangebot finden Sie hier. Die in einem Projektbericht veröffentlichten Ergebnisse des 2010-2012 durchgeführten Modellprojekts können direkt beim VKAD angefordert werden.

Folder zu Umsetzungsbegleitung neu aufgelegt

Zum Leistungsangebot Umsetzungsbegleitung und Implementierungsmanagement hat aku einen Folder neu aufgelegt.

Organisation in der Wohngruppe / Jetzt die Schnittstellen richtig managen!

Im Ernährungsmagazin für Verpflegende in Heimen und Geriatrie "Verpflegen" ist ein Artikel von Annerose Knäpple veröffentlicht. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Betrachtung des Schnittstellenbereichs Hauswirtschaft/Pflege und der Gestaltung des Personalmix in der Umsetzung der Konzepte. Den Artikel finden Sie hier.  

Main-Kinzig-Kreis

Im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises begleitet aku das Modellvorhaben der qualitätsgesicherten Häuslichen Tagespflege "SOwieDAheim". Hier werden an einem oder zwei Tagen die Woche Menschen mit Demenz oder andere Hilfsbedürftige für etwa fünfeinhalb Stunden als Gäste in privaten Haushalten versorgt und betreut. Die Betreuungskräfte werden sorgfältig ausgewählt, geschult und durch Fachkräfte angeleitet. Ziel der jetzt anlaufenden Modellphase ist es, die Übernahme des erfolgreich praktizierten Konzepts in die Regelversorgung vorzubereiten und zu unterstützen, sowie die Umsetzung in anderen Regionen zu fördern.      

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